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Ausflug in den Zoo

Veröffentlicht am Donnerstag, 3. Oktober 2013 von Sophie.

In dem Hort, in welchem ich arbeite, ist es üblich, dass man jeden Mittwoch infolge des „Offenen Mittwochs“ mehrere Ausflüge bzw. Programme für die Kinder vorbereitet, bei welchen sie sich anmelden können. Dabei werden die Klassen auch gemischt. Letzten Mittwoch war ich daher bei einem Ausflug in den Schönbrunner Tiergarten mit dabei. Ich habe mich sehr auf den Tag gefreut, da es mein erster richtiger Ausflug mit einer Gruppe von 21 Kindern war.

Also habe ich mich mit einer Pädagogin und zwei Eltern auf den Weg gemacht. Die Kinder waren sehr aufgeregt und laut, was auch nicht so ein Problem gewesen wäre, jedoch wurde es anstrengend ab dem Moment, wo wir die öffentlichen Verkehrsmittel benutzen mussten.

Mir ist nie aufgefallen, wie unfreundlich sich manche andere Benutzer der Öffis gegenüber Kindergruppen verhalten, sie rennen zwischen der Gruppe durch, drängen sich bei der Rolltreppe vor, sehen es scheinbar als schrecklich an, dass sich die Kinder hinsetzen, und als Begleitperson wird man als der Grund für all dieses Übel angesehen.

Als wir dann endlich im Zoo angekommen sind, wollten natürlich alle Kinder etwas anderes ansehen oder haben über Hunger gejammert. Das alles haben sie jedoch vergessen in dem Moment, als sie die Pinguine gesehen haben, da sind sogar die frechsten wieder zu kleinen Kindern mit staunenden Augen geworden.

Das absolute Highlight war allerdings, als ich mit den Kleinen bei der Robbenfütterung gestanden bin und die ganze Gruppe vor Freude begonnen hat zu schreien, als sich die größte Robbe von einem Felsen ins Wasser fallen hat lassen.

Letztendlich muss ich sagen: der ganze Stress war es wert :)

Erfahrungen sammeln bei der Arbeit mit Kindern

Veröffentlicht am Montag, 23. September 2013 von Veronika.

Ich heiße Veronika und arbeite seit 2 Wochen in der Evangelischen Volkschule Gumpendorf.

Jeder macht sich vor und nach der Matura darüber Gedanken, welchen Weg man einschlagen will! Ich wollte mir diesbezüglich den Druck nehmen, und deswegen habe ich mich für ein FSJ entschieden. Es war und ist mir wichtig noch genug Zeit zu haben um über meine Zukunft nachzudenken, aber trotzdem neue Erfahrungen zu sammeln und im sozialen Bereich tätig zu sein, weil mich der schon immer sehr interessiert hat. Also habe ich mich umgehört, und bin auf die Diakonie gestoßen, habe mich dort vorgestellt und nach ein paar Tagen war ich mir sicher, mein Jahr dort zu verbringen.

In der Volkschule, in der ich jetzt arbeite, assistiere ich im Hort und in der Vorschule. Das heißt ich habe den ganzen Tag über mit Kindern zu tun und darf sie bei ihren Hausaufgaben, Lernübungen, usw. unterstützen. Ich habe auch genügend Zeit um mit ihnen zu spielen und zu malen und es macht mir großen Spaß!

Was ich auch sehr schön finde ist, dass ich von den Pädagoginnen viel positives Feedback bekomme und sie sich für meine Unterstützung bedanken. Es ist ein tolles Gefühl "gebraucht" zu werden!

Ein anderer sehr positiver Aspekt ist, zu merken, wie einen die Kinder ins Herz schließen, sie sich freuen wenn man da ist, und wenn man ihre gemalten Bilder geschenkt bekommt :)

Schon nach 2 Wochen kann ich sagen, dass ich froh bin mich für das FSJ entschieden zu haben! Nach der kurzen Zeit habe ich schon neue Erfahrungen sammeln können und habe das Gefühl erwachsener zu werden...Ich bin schon sehr gespannt auf den Rest des Jahres!

Jasmin hat viel zu tun!

Veröffentlicht am Mittwoch, 18. September 2013 von Jasmin.

Jasmin mit Mädchen im Flüchtlingshaus der Diakonie

Hallo zukünftige FSJlerInnen :)

Ich heiße Jasmin und arbeite hier im Flüchtlingshaus in Wien seit fast 2 Wochen.Und es macht mir jetzt schon unglaublichen Spaß! Ich durfte von Anfang an viel Verantwortung übernehmen und mir wurden viele unterschiedliche Aufgaben zugeordnet. Gemeinsam mit einem Zivildiener bin ich zum Beispiel zuständig für eine Website namens „Bildungsbaustein.at“  und für das Verteilen der gelieferten Lebensmittel. Ich durfte auch schon bei der Geldausgabe und der Hygienemittelverteilung mithelfen. Manchmal ist es auch wichtig einen Klienten zur Polizei, zum Direktor einer Schule oder zum Gericht zu begleiten, auch das darf ich machen.

Nachmittags gibt es bei uns verschiedene Spiel-, Bastel- und Lerngruppen. Unter Aufsicht, werde ich diese im folgenden Jahr koordinieren und betreuen, wenn nicht genügend Aufsichtspersonen für die energiegeladenen Kinder unseres Hauses da sind.

Manchmal unternehmen wir alle zusammen etwas. Diese Ausflüge und Projekte müssen natürlich geplant, und dokumentiert werden. Um das schöne Erlebnis nicht zu vergessen, gestalten wir Plakate mit Fotos, die wir im Foyer aufhängen.

Auf die Idee ein Freiwilliges Sozialjahr zu machen bin ich gekommen, als sich die Matura immer mehr näherte, und ich eigentlich keine Ahnung hatte was ich denn nun studieren will. Ich wusste nur, dass ich nach Wien gehen will. Nach einiger Nachforschungsarbeit im Internet bin ich auf die „Diakonie“ gestoßen und habe gesehen dass sie, so wie der FSJ-Verein, Einrichtungen anbieten. Schon ein paar E-Mails später wurde mir ein Vorstellungsgespräch im Flüchtlingshaus Rossauerlände angeboten, welches ich gerne annahm. Ich sagte fast sofort zu, und bin nun sehr glücklich über diese Entscheidung.

Die Menschen hier kennenlernen und ihnen helfen und mit ihnen Dinge unternehmen zu dürfen, ist eine sehr schöne und interessante Arbeit. Das ganze Team ist sehr nett, ich habe mich gleich vom ersten Tag an wohl und zugehörig gefühlt. Es wird bestimmt ein spannendes Jahr :)

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