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Ich über meine Arbeit

Veröffentlicht am Montag, 13. April 2015 von MagdalenaStary.

So, jetzt bin ich echt schon lang bei BACH.

BACH ist ein Bildungszentrum für Flüchtlinge. Sie bieten einen Basisbildungskurs, in dem die Teilnehmer lesen, schreiben und rechnen lernen, und einen Pflichtschulabschlusskurs an. Die Teilnehmer sind zurzeit hauptsächlich Jugendliche aus Afghanistan.

Meistens hab ich auch echt viel zu tun. Eine meiner Hauptaufgaben ist das Herrichten der Jause für unsere Teilnehmer. Am Anfang hatte ich mit der Berechnung der Mengen ganz schöne Probleme, aber auch das ist nur Gewohnheit.

Wenn ein Lehrer krank ist kann es auch vorkommen, dass ich mal eine Stunde halten muss. Eigentlich wollte ich das überhaupt nicht, ich hatte Angst, dass ich das gar nicht hinbekommen würde, aber ich muss sagen, dass mir das auch sehr gefällt.

Ich denke, da sieht man auch was für einen Nutzen das Freiwillige Soziale Jahr hat. Man lässt sich auf jeden Fall auf neue Dinge und Situationen ein und bemerkt vielleicht, dass es doch ganz anders ist als man es sich erwartet hätte. Ebenso, dass man sich immer wieder schnell auf neue Situationen einstellen muss.

Ja, ansonsten?!

Es gibt oft Workshops für die Teilnehmer oder auch Exkursionen auf die ich mit darf. Auch das macht mir natürlich großen Spaß.

Dieses Jahr hat mir in meiner persönlichen Entwicklung auf jeden Fall geholfen.

Ich sehe jetzt ein bisschen klarer was ich machen möchte und weiß auch über meine Fähigkeiten besser Bescheid.

Außerdem hat es mich darin bestärkt einen Beruf im sozialen Bereich zu ergreifen.

Wie ich ein "Junger Freiwilliger" wurde

Veröffentlicht am Donnerstag, 9. Oktober 2014 von Thomas.

Mein Name ist Thomas, ich bin 18 Jahre alt und komme aus Wien. Anfang Juni habe ich die Matura erfolgreich an der AHS Feldgasse absolviert. Danach stand ich, wie wohl die meisten Maturanten, vor der schwierigen Frage: was nun?? Die Stellungskommission hat mich als tauglich befunden, also blieb mir die Wahl zwischen Zivildienst und Bundesheer. Vom Heer halte ich persönlich nicht sehr viel, deshalb kam nur der Zivildienst für mich in Frage.

Im Zuge der Matura-Vorbereitung habe ich mich schon mit der Flüchtlingsthematik auseinandergesetzt und diesen Bereich für mich entdeckt. Die Richtung, in der ich mich engagieren wollte, stand also bereits fest, was noch fehlte war ein Platz in einer Einrichtung. Bei der Suche bin ich auf das Freiwillige Sozialjahr bei der Diakonie gestoßen. In einem Vorstellungsgespräch ließen sich alle offenen Fragen klären und durch das Angebot zahlreicher Fortbildungen, Seminare, und vielen weiteren Möglichkeiten war ich mir bald sicher, dass das FSJ im Flüchtlingsdienst für mich das Richtige ist.

In meiner Freizeit trifft man mich häufig in der Kletterhalle, am Rad oder im Grünen an. Wenn es die Zeit und das nötige Kleingeld zulässt, bin ich viel am Reisen und am Erkunden neuer Plätze. Neben Sport und Reisen gehört auch das Pflegen von sozialen Kontakten zu meinen Hobbys.

Astrid kann ein Freiwilliges Sozialjahr jedem empfehlen!

Veröffentlicht am Donnerstag, 17. Juli 2014 von Magdalena Schwarz.

Astrid macht spielerische Geschicktlichkeitsübungen mit BewohnerInnen des Altenheims

Meine Kollegin aus Oberösterreich, Andrea Brummeier, hat sich mit Astrid getroffen und sie gefragt, wie ihre das Freiwillige Sozialjahr im Altenheim gefallen hat. Lest selbst, was ihre Antwort war: 

„Ein Freiwilliges Sozialjahr kann ich jedem empfehlen!“
Astrid Korunka absolviert derzeit das Freiwillige Sozialjahr der Diakonie in der Seniorenarbeit.

von Andrea Brummeier

In der Tagesbetreuung für Menschen im Alter des Diakoniewerks in Gallneukirchen geht es lebhaft zu. Im Kreise von sieben gut gelaunten Seniorinnen und Senioren sitzt Astrid Korunka und testet mit ihnen gemeinsam spielerisch Geschicklichkeit und Beweglichkeit mit Ball und Luftballon. Auch wenn der Ballon nicht immer dahin fliegt, wo er hin soll, haben die Tagesgäste viel Spaß.

Nachdenken über neue Wege
Für die 20-Jährige aus Gallneukirchen stand nach der Matura fest: „Ich will erst einmal heraus aus dem Lernchaos und über neue Wege für mein Leben nachdenken.“ Nachdem ihre Eltern im Diakoniewerk arbeiten, beschloss sie, auch einmal in den Sozialbereich hineinzuschnuppern. „Zunächst bewarb ich mich für ein Praktikum im Haus Elisabeth für Menschen im Alter, wo auch meine Mutter arbeitet. Ich wollte sehen, ob das überhaupt etwas für mich sein könnte. Dort habe ich mich auf Anhieb wohlgefühlt, so dass ich mich für ein Freiwilliges Sozialjahr entschied. Das habe ich nie bereut“, erklärt sie.

Seit Herbst 2013 ist sie nun im Haus Elisabeth im Einsatz, unterstützt Bewohnerinnen im Alltag, erledigt eigenständig notwendige Bürotätigkeiten wie Taschengeldverwaltung, Organisation von Arztbesuchen u.a.. Einmal in der Woche arbeitet sie in der Tagesbetreuung mit. „Ich gehe mit Tagesgästen spazieren oder einkaufen. Wir machen gemeinsam Geschicklichkeitsspiele oder Gedächtnisübungen. Oft singen wir Lieder von früher. Da ist es immer wieder schön zu beobachten, wie die Leute aufleben, auch die, die eher introvertiert sind oder Demenz haben.“ Begleitend zum Sozialjahr besucht Astrid Korunka fachspezifische Schulungsangebote, die das Diakoniewerk zur Unterstützung der Freiwilligen anbietet.

Bereicherung fürs Leben
„Ich kann das Freiwillige Sozialjahr der Diakonie nur empfehlen. Meiner Meinung nach sollte jeder junge Mensch ein solches Jahr machen“, erklärt Astrid Korunka. „Man bekommt von den Menschen, die man begleitet, so viel zurück und hat nahezu täglich Erlebnisse, die bereichernd sind.“

Diese Erlebnisse sind es, die sie in ihrem weiteren Leben begleiten werden, davon ist sie überzeugt. Auch wenn sie nach Abschluss des Freiwilligen Sozialjahres nicht im Sozialbereich bleibt, sondern ein Studium der Rechtswissenschaften an der Johannes Kepler Universität beginnen wird. 

Letzte Berichte

Veröffentlicht am Mittwoch, 2. Juli 2014 von Johanna.

So, jetzt bin ich ja eigentlich schon länger fertig und mach noch einen Abschluss-Blog.

Nachtragend zum letzten Blog ist noch zu sagen dass "Hilfe im Notfall" tatsächlich kein Erste-Hilfe-Kurs war, sondern vielmehr ein Vorstellen der stabilen Seitenlage, der Rettungskette und der Freiwilligenarbeit.

Und ich habs gut geschafft das Immunsystem vorzutragen :-)

Am 13. Juni hatten wir in Mödling ein großes Fest (connect) zum Weltflüchtlingstag wofürs einiges zu tun gab. Ich war ziemlich im Stress aber netterweise konnte ich einige Aufgeben an Kollegen abgeben, sodass sich dann doch alles ausgegangen ist. Ich war dann eigentlich hauptsächlich für die Tombola verantwortlich, das heißt ich bin durch Mödling gezogen und hab in Geschäften um Sachspenden geschnorrt (in der Altstadt geben fast alle irgendwas her!). Dann musste man alles noch verpacken (im Prinzip irgendein Bandl draufgeben) und mit Nummern versehen und ordnen. Dabei haben mir einige Mädls geholfen und die Burschen haben fleißig Lose gerollt. Am Tag des Fests hab ich auch eine Freundin mitgenommen, die mir netterweise bei den letzten Vorbereitungen zur Hand gegangen ist. Das Fest war ein voller Erfolg. Wir Mitarbeiter (also auch die Teilnehmer) wurden mit köstlichen gefüllten Weinblättern versorgt, ab vier kamen die zahlenden Gäste, für die ein großes Buffet zur Verfügung stand.

Ich bin dann in der nächsten Woche noch einen Tag gekommen um noch eine Arbeit für die Bildungsberatung zu erledigen und dann nurnoch als Gästin zur Zeugnisverteilung, meine Urlaubstage hab ich mir nämlich nicht besonders schlau eigngeteilt. Die Zeugnisverteilung war auch echt nett (Alle sind durchgekommen!!!) und dann haben wir noch ein bisschen gefeiert. Alle Teilnehmer und Mitarbeiter haben ein Blatt bekommen auf das alle was draufschreiben konnten. Mit meinem Blatt, einer Karte vom Team, einem Blumentopf und einem sehr coolen Fensterbild bin ich nachhause gegangen.

Am Freitag war der letzte Tag in der Lernbetreuung bei INTO. Da sind die Kinder und Jugendlichen mit ihren Zeugnissen gekommen und wir haben Eis und Kuchen gegessen. Alle Lernbetreuer haben von ein paar Kindern Briefe und Zeichnungen bekommen, über die wir uns natürlich auch sehr gefreut haben.

Letzten Montag hatte ich Eignungsprüfung beim BISOP in Baden und gestern kam der Brief dass ich aufgenommen bin! Beim Einzelgespräch hab ich gleichmal Unmengen vom Sozialjahr erzählt, was ganz gut angekommen ist - also wer mal eine Sozialausbildung machen will hat mit dem Sozialjahr schon Pluspunkte :-)

 

Außerdem möchte ich mich bei beiden Teams dafür bedanken, dass sie mich so toll aufgenommen und begleitet haben, ich hab mich wirklich sehr wohl gefühlt, es sind lauter supernette Leute :-)

 

Ein normaler Donnerstag in meiner Arbeit

Veröffentlicht am Mittwoch, 25. Juni 2014 von Sophie.

Ein normaler Donnerstag in meiner Arbeit:

8:00 Dienstbeginn in der PVG (Private Vorschul-Gruppe)

9.00 Kinder zum Jausnen in die Klasse setzen

9.15 Stationentag beginnt (Kinder lernen einen neuen Buchstaben), Station leiten z.B.: basteln mit den Kindern oder Arbeitsblatt machen

11.00 Stationentag ist vorbei

11.30 Pause                

12.00 wechseln zu 4. Klasse und mit ihnen essen gehen

13.00 in den Park mit 4. Klasse; ab und zu Kinder aus Kurs abholen oder hinbringen

14.30 in Klasse gehen, bei Hausübung helfen

15.30 Hausübungsende, Jause holen und Kindern Jause machen

17.00 Dienstschluss

 

Da ich gerne mehr mache, habe ich meinen Tätigungsbereich etwas erweitert:

  • Ich springe bei Krankenständen ein
  • bringe Bastelideen mit ein
  • plane einen Ausflug oder OHMI (Offener Hort Mittwoch)
  • helfe Pädagoginnen bei Projekten
  • und übernehme z.B. Kinder, welche schon mit der Hausübung fertig sind, damit die Gruppe kleiner ist

FSJ Endbericht

Veröffentlicht am Mittwoch, 25. Juni 2014 von Sophie.

Mein FSJ neigt sich dem Ende zu, also will ich euch hier meine Eindrücke schildern:

Ich hatte ein sehr schönes Jahr, in dem ich sehr viel gelernt habe.

Ich habe mich in diesem Jahr sowohl geistig als auch persönlich weiterentwickelt, ich weiß jetzt, wie es ist, Kinder verschiedener Altersstufen zu betreuen und in einem Team zu arbeiten; ich habe verschiedene pädagogische Arbeitsweisen kennen gelernt sowie den Umgang mit Eltern.

Mit Eltern erlebt man manchmal abstruse Situationen, in welchen einem ungerechtfertigte Vorwürfe gemacht werden; auch ich musste so eine Situation erleben, hatte aber das Glück, dass meine Chefin hinter mir stand.

Mit dem Team habe ich super Erfahrungen gemacht, viele Kollegen sind mir wie die Kinder ans Herz gewachsen, doch auf Grund der hohen Fluktuationsrate in diesem Berufsfeld muss man sehr oft Abschied nehmen.

Natürlich gibt es auch Konflikte im Team, aber durch offenes Reden, Supervisionen, Arbeitsgespräche etc. konnte man diese meist aus dem Weg räumen.

Ich hatte das Glück, dass sich meine Chefin Sonja Morgenbesser sehr gut um mich gekümmert hat (eine/n FSJler/in zu haben bedeutet viel Papierkram, man muss sie/ihn auf Fortbildungen schicken etc.). Was ich sehr zu schätzen weiß, ist, dass Sonja mich nicht nur als Hilfskraft gesehen hat, sondern mich gefordert und gefördert hat und ihr meine Meinung genau so wichtig war wie die der anderen Kollegen.

Auch Silvia Unterberger hat sich sehr gut um uns gekümmert (Silvia Unterberger kümmert sich um alle FSJler/innen in Wien und schaut, dass bei diesen alles gut geht). Ich hatte regelmäßige Gespräche mit Silvia und den anderen FSJlerinnen der Diakonie, in welchen wir alles Mögliche besprochen haben (z.B.: Fortbildungen, wie es uns geht, Mängel in der Arbeit, bei denen sie uns helfen kann …)

Auch mit den anderen FSJlerinnen hatte ich ziemlich regelmäßig Kontakt und kann glatt sagen, in ein paar von ihnen Freundinnen gefunden zu haben.

Alles in allen war mein FSJ super, derzeit hoffe ich drauf, keinen Abschied von meiner Arbeitsstelle nehmen zu müssen, da Sonja mich gerne weiterhin als „normale“ Angestellte behalten will, ich muss nur schauen, ob sich das neben der Uni auch ausgeht.

Ich habe mein FSJ sehr genossen und will allen, mit denen ich zusammengearbeitet habe, die ich kennen gelernt habe und die mich unterstützt haben, für das schöne Jahr danken!

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