Sophies Freiwilliges Sozialjahr – ein Meilenstein auf ihrem Berufsweg

Veröffentlicht am Mittwoch, 19. März 2014 von Roberta Rastl.

Sophie arbeitet im Hort der Familienschule (VS) der Diakonie Bildung

Sophie Lehner und ihre Vorgesetzte im Gespräch

„Ob ich nicht mal Pause machen will, nach der Matura, haben mich viele gefragt. Ich kann nur sagen: ja, ich mach Pause vom Lernen, aber ich mach auch was Nützliches. Und das Sozialjahr bringt mich auf jeden Fall weiter. Das wollte ich so“, erzählt Sophie Lehner, Junge Freiwillige im Hort der Familienschule der Diakonie in Wien. „Sophie bringt viel Verantwortungsbewusstsein mit und ist sehr eigenständig.  Von Anfang an hatte ich das Gefühl, die junge Frau will gefordert werden“, betont ihre Vorgesetzte, die Hortleiterin Sonja Morgenbesser.
Für den Hort der evangelischen Volksschule ist das freiwillige Sozialjahr eine gute Möglichkeit, eine Unterstützung für das 13köpfige Team der Hortbetreuung zu bekommen. Sophie ist die erste, mit der Frau Morgenbesser und ihr Team diese Erfahrung machen. Und es könnte besser nicht laufen, betont die Leiterin. „Sophie wusste von Beginn an genau was sie will, sie bringt sogar Erfahrung mit Jugendarbeit von ihren Jungschargruppen mit und meine Erwartungen an die Unterstützung, die sie bei uns leistet, hat sie übertroffen“, freut sich Sonja Morgenbesser.
Dabei ist ihr auch wichtig zu sagen: „Wenn Junge Freiwillige zu uns kommen wollen, müssen sie nichts spezielles „können“. Niemand muss hier von Anfang an pädagogische Kenntnisse mitbringen. Es geht vielmehr darum, dass die Person lernen möchte, und sich ins Team einfügen kann. „Aufgaben gibt es genug“, sagt Sonja Morgenbesser lachend. Dabei ist es ihr wichtig, sich bei der Teameinteilung besonders am Anfang an den Jugendlichen zu orientieren. „Jeder kann einbringen, was er oder sie am besten kann und sich dann mit unserer Unterstützung in das Praxisfeld „hineinentwickeln“, betont sie. Sophie ist mittlerweile voll eingetaucht in den pädagogischen Bereich. Sie stellt Ausflugsprogramme zusammen - von der Planung bis zur Umsetzung, sie unterstützt beim Lernen und muss auch manchmal erzieherisch „durchgreifen“, wie sie sagt. „Das ist am härtesten!“
„Wir haben mit Sophie einfach großes Glück. Sie ist die ideale Assistentin, denn sie möchte lernen, sie ist einfallsreich und hat auch den Spaß mit den Kindern bei der Arbeit gefunden.“ Später will Sophie Sozialarbeiterin werden, und am Jugendamt arbeiten. Das hat sie bei ihren berufspraktischen Tagen herausgefunden, die sie kurz vor der Matura gemacht hat. Die Praxis im Hort wird ihr helfen, auf ihrer Wunsch-Uni aufgenommen zu werden.
 

Tätigkeitsbereich: 
Kinder und Jugendliche