Routine

Veröffentlicht am Sonntag, 2. Februar 2014 von Max.

SO, wird wohl mal Zeit für meinen ersten Blogeintrag! :D

In meinem FSJ arbeite ich mit Menschen mit Behinderung, oder wie sie bei uns genannt werden: Klienten. Ich bin sowohl in einer Beschäftigungswerkstätte, als auch in einem Wohnhaus aktiv, bekomm also von beiden Seiten was mit. :)
Die Arbeit in den beiden Bereichen unterscheidet sich grundsätzlich. Während man sich in der BW (Beschäftigungswerkstätte) mit den Klienten beschäftigen muss und ihnen etwas beibringen sollte, ist man im WH (Wohnhaus) eher ein "Mädchen für Alles", was bedeutet dass man ihnen die Wäsche wäscht, kocht, mit ihnen aufräumt oder sonst das tut was im Laufe des Tages in der WG so alles anfällt. 
Mein Tag fängt immer gleich an, nämlich mit dem Mittagessen. :) Danach findet für die Klienten eine "aktive Pause" statt, in der sie sich irgendwie beschäftigen sollen (schlafen, spielen, miteinander plaudern) und wir FSJler sollen mit ihnen etwas unternehmen. So gegen zwei geht dann der "Arbeitsalltag" weiter und die Klienten arbeiten in den verschiedenen Werkstätten (Töpferei, Korbflechterei, Holzwerkstatt, Textiles Arbeiten), und als FJSler unterstützt man sie bei ihren Tätigkeiten, stellt sie fertig und übernimmt die Aufgaben die zu schwer für sie sind. Ich beispielsweise bin in der Töpferei und helfe ihnen dabei, ihre Meisterwerke aus Ton fertigzustellen. 
Um 16 Uhr ist Schichtwechsel angesagt und die Arbeit im WH fängt genauso an wie die in der BW, nämlich mit Essen :D. Diesmal ist es ein gemütliches Zusammensitzen bei ein paar Tassen Tee oder Kaffee. Zwischen 16:30 und 17:00 fange ich dann meistens mit dem Kochen an. Die Klienten in meiner WG sind da eh ziemlich genügsam und wollen meistens eine einfache Jause, wenn der Speiseplan dies zulässt. Montag, Mittwoch und Freitag sind nämlich kohlenhydraterme Kost angesagt, was bedeutet, dass man Kartoffeln, Reis, Brot und Nudeln komplett weglassen muss. Das schränkt die Auswahl schon ziemlich ein!! Nach dem Abendessen ziehen sich die Klienten meistens auf ihre Zimmer zurück und ich sitz ziemlich alleine im Wohnbereich, was aber nicht bedeutet, dass ich nichts tue. Es gibt nämlich immer etwas zu tun! Um 19:00 wird dann der Fernseher im Wohnbereich angemacht und mit einigen der Klienten die Nachrichten angeschaut. Um 20:00 ist der ganze Spaß dann vorbei und beginnt am nächsten Tag von neuem! :D

Ich hoffe ich habe euch ein wenig einen Einblick in meine Arbeit geben können und freue mich auf etwaige Fragen. ;)
 

Tätigkeitsbereich: 
Behindertenhilfe